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Liebe,Tod und Lästerzungen 

Das lasterhafte Leben des Dichters François Villon (1431–1463)
Gauner, Poet und Provokateur – Rudolf Korbel in seiner Meisterrolle

 

François Villon

geboren 1431 in Paris, seit 1463 verschollen, gilt als der bedeutendste Dichter des französischen Spätmittelalters.

Sein eigentlicher Name war vermutlich François de Montcorbier.

In seinen Texten und Balladen verarbeitet er sein abenteuerliches Leben als Student, Vagabund und Krimineller.

Der Oberschicht des damaligen Paris war er ein Dorn im Auge, weil er sich in satirischen Strophen über deren Lebenswandel lustig machte. Die kleinen Leute liebten ihn deswegen und er war ein gern gesehener Gast in den Kneipen von Paris, wo er seine Spottgedichte zum Besten gab.

Seit der Romantik schätzte man ihn vor allem wegen seiner leidenschaftlichen Poesie, die um die zeitlosen

Themen kreiste: Liebe, Hoffnung, Hass, Enttäuschung, Ungerechtigkeit.

Was er überhaupt nicht ausstehen konnte, war die Doppelmoral mancher seiner Zeitgenossen, vor allem auch im eigenen Freundeskreis. Diesen Menschen hat er "Die Ballade von den Lästerzungen" gewidmet.

 

Obwohl vor ca. 600 Jahren entstanden, klingen viele von Villons Gedichten erstaunlich aktuell.
Die kongenialen Nachdichtungen in deutscher Sprache stammen von dem Expressionisten Paul Zech.
Die künstlerische Freiheit nutzend, gestaltete Rudolf Korbel viele Übergänge mit eigenen Texten, die dem Duktus des Dichters nachempfunden sind.

 

 

 

 
 
   

Samstag 21. September 2019 / 20 Uhr / 15,– Euro

 

 

   Ausstellung:  Vernissage – Midissage – Finissage
   Konzert:  Vom Ohr direkt unter die Haut       
   Lyrikperformance:  Gedichte szenisch und musikalisch gestaltet  
   Lesung:  Autoren und Sprachkünstler lesen eigene und andere Texte
   Kabarett:  Kleiner Raum – große Wirkung  
   Kinderprogramm:  Schattenspiel – Puppentheater – Märchenlesungen  
   Vortrag: Themen die bewegen, vom Experten vorgestellt
   Offene Bühne:  Gäste präsentieren selbstverfasste Texte oder Songs              
   Rabentipp:  Empfehlung einer Veranstaltung außerhalb der Rabenbühne