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Friedrich Hölderlin – Zurück in die Moderne

 
„Ich habe die Grenze zwischen Kälte und Hitze durchschritten wie eine Wand"
Szenische Darstellung und Texte: Ruth Korbel
Biographisches: Rudi Korbel
Klavier: Friedrich Nemec

 

 

Alles Wissen um Friedrich Hölderlin nützt uns nichts, alle Denkmäler für diesen großen Dichter nützen uns nichts, wenn wir nicht mit ihm in die Nacht gehen und seiner leisen, leidenschaftlichen Musik lauschen, diesem eigenwilligen Sprachklang ein offenes Herz bieten, um vielleicht ahnen zu können, wo die Schönheit ein Zuhause findet.

Die Zeitgenossen Hölderlins hatten wenig Verständnis für seine Dichtung. Die Wende kam mit der gesteigerten Sensibilität zu Beginn des 20.Jhds. Kühn und unkonventionell wurde Hölderlin zur Leitfigur vieler großer Lyriker wie Rilke und Celan. Von seinem 28. bis zu seinem 33. Lebensjahr, in den Jahren 1798–1803 schuf er sein unverwechselbares lyrisches Meisterwerk.

Mit seinen Elegien, Oden und Hymnen wurde er der mit Abstand bedeutendste Dichter deutscher Sprache.

Mitwirkende der Performance sind Ruth Korbel, sie rezitiert aus dem Meisterwerk Friedrich Hölderlins. Ihr szenisches Spiel umreißt blitzlichtartig Szenen seines Lebens und stimmt auf die griechische Mythologie ein.

Rudi Korbel als Erzähler der wichtigsten biographischen Stationen und Friedrich Nemec mit zeitgenössischen Impressionen am Klavier 

 

 
 
   

Samstag 1. Juni 2019 / 20 Uhr / 15,– Euro

 

 

   Ausstellung:  Vernissage – Midissage – Finissage
   Konzert:  Vom Ohr direkt unter die Haut       
   Lyrikperformance:  Gedichte szenisch und musikalisch gestaltet  
   Lesung:  Autoren und Sprachkünstler lesen eigene und andere Texte
   Kabarett:  Kleiner Raum – große Wirkung  
   Kinderprogramm:  Schattenspiel – Puppentheater – Märchenlesungen  
   Vortrag: Themen die bewegen, vom Experten vorgestellt
   Offene Bühne:  Gäste präsentieren selbstverfasste Texte oder Songs              
   Rabentipp:  Empfehlung einer Veranstaltung außerhalb der Rabenbühne