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Chanson, Jazz und Bossa Nova

Andrea Rehm & Martin Giebel

Mit gekonntem Griff in den musikalischen Raritätenkoffer zaubert das Duo Unentdecktes hervor, das gehört werden will. Aber auch bekanntes verwöhnt an diesem Abend die Ohren.

 

Die Poesie eines Chansons, das Lied in seiner ureigenen Melodie und Sprache mit der Spontanität des Jazz zu verbinden, das gibt dem Duo Andrea Rehm und Martin Giebel seinen eigenen Ausdruck und Klang. Der Sprach- und Musik-Crossover mit deutschen, englischen, französischen und portugiesischen Texten ist integraler Teil des Duokonzepts. Mit dieser Mischung aus Chansons der 60er Jahre, Bossa Novas, Jazzstandards aus dem Great American Songbook und auch Eigenkompositionen versprüht das Musikerpaar einen eigenständigen, latinisiert frankophilen Zauber.

Die Performance der Sängerin Andrea Rehm ist geprägt von Ihrer starken Emotionalität, ihrem sanften Charme und ihrer überraschend dunklen, warmen Stimme. 
Ihr zur Seite steht seit vielen Jahren Martin Giebel, ehemals Stuttgarter, der mit ihr am Bodensee lebt. Als Pianist und Arrangeur trägt er entscheidend zur jazzigen Vielfalt des Programms bei, arbeitet aber auch sensibel die wandelbaren Farben der Lyrics und Melodien heraus.

Martin Giebel, piano

Martin Giebel, Pianist und Arrangeur, ist, außer in Formationen, unter eigenem Namen in zahlreichen Bands als Sideman vertreten. Im Bereich Kleinkunst reicht das Spektrum von der Musikrevue bis zum Themenabend über Klassiker des Chansons.

Andrea Rehm, vocals

Mit dem Background einer klassischen Gesangsausbildung und Jazzworkshop (Romy Camerun, Melva Houston, New York Voices) suchte und fand die Sängerin in der Mélange aus Jazz und Chanson ihre persönliche Ausdruckskraft.

Presse

16.02.2019 Schwäbische Zeitung (Harald Ruppert)

„…. wirkt das Zusammenspiel schon so reif und stimmig wie auf Andrea Rehms letzten beiden CD-Einspielungen „Le souffle de ma vie“ und „Toi et moi“. Bossa und Chanson bestimmten diese Alben, und jetzt, bei diesem Konzert des Vereins Jazzport, stehen US-amerikanische Fremdschöpfungen an, die oft ganz neu erfunden werden. Am augenfälligsten ist dies in Joe Cockers „N’oubliez jamais“, dem einzigen teils französischsprachigen Song. Er erzählt von Rebellentum und Widerspruchsgeist, die durch die Generationen getragen werden, auch wenn sie vielleicht fruchtlos bleiben. Die Tiefe eines Chansons erreicht das Stück nicht im Original, sondern erst im Atrium, wo Martin Giebel es mit Klavierminiaturen anreichert: stolz, flackernd, aber auch schicksalsergeben.“

 

andrearehm.de

 
   

Samstag 18. Januar 2020 / 20 Uhr / 15,– Euro

 

 

   Ausstellung:  Vernissage – Midissage – Finissage
   Konzert:  Vom Ohr direkt unter die Haut       
   Lyrikperformance:  Gedichte szenisch und musikalisch gestaltet  
   Lesung:  Autoren und Sprachkünstler lesen eigene und andere Texte
   Kabarett:  Kleiner Raum – große Wirkung  
   Kinderprogramm:  Schattenspiel – Puppentheater – Märchenlesungen  
   Vortrag: Themen die bewegen, vom Experten vorgestellt
   Offene Bühne:  Gäste präsentieren selbstverfasste Texte oder Songs              
   Rabentipp:  Empfehlung einer Veranstaltung außerhalb der Rabenbühne